Jul 16
Bei auch bei Ramana lag der Schwerpunkt von Nisargadatta Maharaj auf dem Bewusstein/ Wissen um die eigene Existenz der Anwesenheit, dem Ich bin, wie er es auch nannte. Woher weiß du das das du bist? Und wodurch weißt du das? Kannst du dich erinnern, wann das Bewusstsein, das du individuell existierst, über dich kam? Erst mit dem Ich bin erschien die Welt und alles andere. Da Bewusstsein immer in Bewegung ist, hat es sich mit dem Körper  - Verstand identifiziert. Er lehrte stets, dass man sich von dieser Identifikation mit dem Körper  - Verstand  freimachen sollte und sich mit dem Ich Bin re identifizieren sollte. Er ließ aber auch keinen Zweifel daran, das wir selbst dieses Bewusstsein der eigenen Existenz, das Ich Bin, nicht sind: Die Empfindung deiner Existenz war nicht immer da, sie kam mit der Geburt und verschwindet mit dem tot. Deshalb kannst du das nicht sein, du bist jenseits davon. Dennoch lehrte er das ein wichtiger Schritt, der ist, bei diesem Ich Bin Bewusstsein, der Anwesenheit zu verweilen und sich ganz mit ihm zu identifizieren. Das würde einen Prozess in Gang bringen, den oft mit der unreifen Frucht, die dadurch reift, vergleichen
hat. Dieser ersten Ausführung folgen, weitere spezifischen Ausführungen von Nisargadatta Maharaj


Geschrieben von Uwe

Jul 31
Für Nisargadatta war der Körper die Nahrung die wir zu uns nehmen. Seine Aussagen das der Körper nichts anderes sei als Nahrung und ohne Bewusstsein und Lebenskraft als Anfall entsorgt werden würde, sollte verdeutlichen, das wir nicht der Körpers sind, mit dem wir uns Identifizieren. Darüber hinaus machte er aber auch klar, das der Körper die Nahrung für das Bewusstsein ist und das dass Bewusstsein ohne den Körper nicht hier sein kann. Somit bedingen sich der Körper und das individuelle Bewusstsein gegenseitig. Beide sind zeit gebunden und kehren nach dieser Zeit zu ihrem Ursprung zurück. Aus diesem Grunde könne wir das individuelle Ich Bewusstsein nicht sein.

Geschrieben von Uwe

Aug 2
Nisargadatta macht immer wieder klar, das man seine Lehre und Ausführungen nicht verstehen kann, wenn der Zuhörer bzw. Leser dies aus dem Standpunkt einer Körper -  Verstandes Identifikation tut. Solange jemand also noch mit seinem Körper fest identifiziert ist (sich gleichsetzen = Identifikation), also sich für seinen Körper oder Verstand hält, können seine Aussagen nicht richtig verstanden werden. Meistens geschieht eher das Gegenteil, es gibt eine Menge Missverständnisse und Fehlinterpretationen. Nur aus der Identifikation mit dem Bewusstsein kann die Kommunikation von Bewusstsein zu Bewusstsein verstanden werden. 
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Geschrieben von Uwe