Mai 1
Wie es der Zufall so will (den es ja nicht gibt), ist mir vor Tagen ein Buch über Georg Gurdjeff, ein Mystiker, der Anfang diesen Jahrhunderts in Paris lebte, in die Hände gefallen. Er meint, wir sind nicht wach, sondern im Gegenteil befänden uns, ständig im Zustand des Schlafes. Mit verantwortlich dafür sei, dass wir aus sehr vielen verschiedenen Fragmenten bestünden, er meinte, dass könne bis zu 1000 gehen. Er meinte für den Sucher sei es sehr wichtig diese Fragmente zu größeren Kristallen zusammenzuschweißen. Er benutzte dazu Methoden wie sehr harte Arbeit bis zur Erschöpfung, um damit die Teile "zusammenzuschweißen". Das letztendliche Ziel sei die "Kristallisation" des Menschen.
"Ein Mensch, der ein wirkliches "Ich" aufgebaut hat, wendet seine Willenskraft an, die auf seine Gedanken einwirkt, dann auf seine Gefühle Einfluß nehmen, die wiederum seinen Körper beeinflussen .... so sollte es sein.

Geschrieben von Manju

Mai 1
In meiner Arbeit mit Klienten haben sich jetzt immer wieder sehr kindliche Teile gezeigt, die Erkenntnisse, die ich daraus gewonnen habe, möchte ich gerne mit euch teilen.
Ein Teil, war ein Riese (die Klientin hat als 8jähriges Mädchen gerne Rübezahl gelesen), dieser Teil wollte nicht, dass das "Ich" größer wird, sondern wollte der Größte bleiben.
Ein kindl. Teil hat immer Farbblitze geschickt, was von anderen Teilen in ihr immer wieder abgeschirmt wurde. Als dieser Teil ins Bewußtsein kommen durfte und auch älter wurde, konnte die darin enthaltene Kreativität dem ganzen System Mensch zu Gute kommen und er hat andere Teile farbig angemalt.
Soviel dazu, würde mich freuen auch von anderen zu hören, welche Teile sie noch entdeckt haben.

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Geschrieben von Manju