Mai 25
Wenn ich abends schlafen gehe und träume, wer bin ich dann? Bin ich die geträumte Person?
Nein sagen sicherlich die meisten. Ich bin doch der, der im Bett liegt!
Aber während ich träume fühle ich durch den Traumkörper. Ich erlebe alles durch diesen Körper, den ich für diesen Moment für mich halte.
Wenn ich mir im Traum die Frage stellen würde; „wer bin ich eigentlich?“, oder ein Anderer fragt mich "wer bist Du eigentlich?", würde ich mit Sicherheit behaupten, dies hier bin ich. Ich fühle mich doch, ich denke, ich nehme war. Wer soll ich sonst sein? (nebenbei bemerkt, der der mich im Traum Fragt, ist ja auch der Träumende)
Aber was ich denke zu sein, existiert Nichteinmahl! Zumindest nicht in der Form, wie ich denke zu existieren.
Nicht einmal meine Umgebung, meine Bekannten und auch nicht die anderen Menschen existieren!
Ist die vermeindliche Realität wirklich ander als der abendliche Traum?
Woher weis ich, dass ich jetzt wach bin?
Wie kann ich den Beweis dafür erbringen?
Ich muss es doch beweisen können!
In der Medizin und in der Physik ist nur das Real, was ich beweisen kann.
Also, wo ist der lückenlose Beweis?

Geschrieben von Klaus

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